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Vertikutieren ist für viele Gartenbesitzer ein Buch mit sieben Siegeln. Wann soll man vertikutieren? Wie tief einstellen? Was tun, wenn der Rasen danach aussieht wie ein Schlachtfeld? Wir beantworten alle Fragen.
Warum vertikutieren wichtig ist
Im Laufe der Zeit bildet sich zwischen den Grashalmen eine Schicht aus abgestorbenem organischen Material — der sogenannte Rasenfilz. Diese Schicht verhindert, dass Wasser, Luft und Nährstoffe in den Boden eindringen. Die Folge: Der Rasen wird schwach, lückig und anfällig für Moos und Unkraut.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Rasen mähen — auf ca. 3–4 cm kürzen, 2–3 Tage vorher
- Boden leicht feuchten — trockener Boden ist zu hart, nasser klebt
- Schnittiefe einstellen — maximal 3–5 mm in den Boden; bei erstem Mal lieber flacher
- Kreuzweise vertikutieren — erst in eine Richtung, dann quer dazu
- Material abharken — Moos und Filz großzügig entfernen
- Rasenkalk streuen (optional) — wenn Boden zu sauer ist
- Nachsäen — kahle Stellen mit passendem Rasensamen auffüllen
- Düngen — Startersdünger nach dem Vertikutieren für schnelle Regeneration
- Wässern — in den folgenden Wochen gleichmäßig feucht halten
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Preise zuletzt geprüft am 25. Juni 2025. Preise können sich jederzeit ändern.